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Eltern hoffen weiter auf den Landkreis
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Möglicher Einstieg bei der IGS Duderstadt Eltern hoffen weiter auf den Landkreis

Alle Jahrgänge inklusive der neuen Fünftklässler werden an der St.-Ursula-Schule ohne Abstriche bis zum Abschluss beschult. Das hat Schulleiterin Daniela Breckerbohm besorgten Eltern bei einem Infoabend in der Gesamtschule versichert.

Quelle: ku

Duderstadt. Wegen zu geringer  Schülerzahlen und hoher Kosten will das Bistum  die katholische  IGS auslaufen lassen. Sowohl der Bischof als auch die Hauptabteilung Bildung hätten die Zusage bekräftigt, alle Schüler bis zum Abschluss zu bringen, sagte Breckerbohm. Sichere Indizien seien die Verlängerung des Mietvertrages für das Schulgebäude der Ursulinen bis 2023 und Personalverträge.

Alle Fächer würden weiter unterrichtet, ein fester Stamm an Kirchenbeamten bleibe bis zum Ende. Ansonsten werde das Kollegium durch Pensionierungen und Rückwechsel in den Landesdienst schrittweise reduziert. Auch „Geisterklassen“ werde es nicht geben, Räume anderweitig genutzt werden.

Der politische Streit um die von der Kreistagsmehrheit abgelehnte staatliche Fortführung der IGS hat auch einen positiven Nebeneffekt: Der Bekanntheitsgrad der Schule ist größer denn je. Eltern bemängelten, dass die IGS seit Jahren an den Grundschulen totgeschwiegen werde, Flyer nicht verteilt würden.

Einige interessierte Eltern hätten trotz Zusage des Bistums dem Frieden nicht getraut und ihre Kinder nicht angemeldet. Breckerbohm bestätigt 35 Anmeldungen neuer Fünftklässler nach kleineren Verschiebungen. Nur ein Inklusionskind sei dabei, die Durchmischung  gewährleistet. Anders als an staatlichen Schulen gebe es an der IGS keine Unterrichtsausfälle und kleine Klassen.

Der stellvertretende Elternratsvorsitzende Ulrich van Almsick hält es weiterhin für möglich, dass der Landkreis bei klar erkennbarer Tendenz zu mehr Schülern doch noch einsteigt. Oliver Brunotte von der Elterninitiative IGS Duderstadt hofft, dass auf die allgemeine noch eine Elternumfrage speziell zur IGS folgt. Politiker-Sorgen um eine Gefährdung des dreigliedrigen Schulsystems konnten die IGS-Eltern angesichts der vorhandenen Schülerzahlen nicht nachvollziehen.

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