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Welttag des Buches
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Thema des Tages Welttag des Buches

Am Sonntag ist Welttag des Buches. Seit 1995 wird immer am 23. April dieser von der UNESCO eingerichtete Tag dem Lesen und der Bücher gewidmet. In diesem Jahr fällt der Tag auf einen Sonntag, ein Grund mehr, ein Buch zur Hand zu nehmen. Das Tageblatt hat einige bekannte Persönlichkeiten der Region gefragt, was sie am liebsten lesen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen.  Brigitte Krompholz-Roehl, Leiterin Stadtbibliothek Göttingen: 

Brigitte Krompholz-Roehl

Quelle: Theodoro da Silva

"Ich habe viele Bücher mehrfach gelesen, aber ich kann nicht sagen, welches mein Lieblingsbuch ist. Meistens gefällt mir das, was ich aktuell lese am besten, wie das kleine Bändchen von Robert Gernhardt: „Ach, eine Achterbahnfahrt. Nich nur Gedichte“ in der Büchergilde Gutenberg-Ausgabe von 2016.  Und da fiel mir gleich auf Seite 10 sein Buchgedicht ins Auge „Ums Buch ist mir nicht bange, das Buch hält sich noch lange ….“

Wolf S. Dietrich, Autor der Göttingen Krimis:

Wolf S. Dietrich

Quelle: r

"Ein ganzes Leben" auf weniger als 200 Seiten? Robert Seetaler erzählt die Geschichte des um 1900 geborenen Waisen Andreas Egger in lakonischer Kürze, frei von Pathos, mit schnörkelloser Sprache. Dabei geht es nicht um Heldentaten. Sondern um das schlichte Leben eines schlichten Menschen, um den das Glück einen Bogen macht, der aber nicht unglücklich sein kann, weil er innerlich stark und im Einklang mit sich selbst ist und bleibt. Selbst als der Tod ihm seine große Liebe nimmt. Am Ende hat er "länger durchgehalten, als er es je selbst für möglich gehalten hätte, und konnte im Großen und Ganzen zufrieden sein." Ein berührendes und fesselndes Buch, für mich ein literarisches Kleinod.

 

 

Thorsten Tunkel, Fußball-Abteilungsleiter von Fußball-Oberligist SVG 07

 Ich bin vor zehn Jahren durch meinen Bruder Stefan zum leidenschaftlichen Leser geworden. Zu Weihnachten lag der Krimi "Die Brandmauer" von Henning Mankell unterm Baum. Das Buch habe ich in einer Nacht gelesen. Ich bin seitdem ein absoluter Mankell-Fan und liebe Schweden-Krimis. Heute lese ich ein anderes Buch vor, das mich enorm beeindruckt hat. Es heißt "Vom Junkie zum Ironman."

 

 

Hubert Kellner, Kreislandwirt

Hubert Kellner

Quelle: Hinzmann

Ich lese eigentlich selten Bücher sondern vor allem Fachzeitschriften. Insofern ist mein Lieblingbuch die Zeitschrift "Top Agrar". Darin kann man übersichtlich nachlesen, was für uns Landwirte gerade aktuell ist - wie zum Beispiel die neue Düngeverordnung.

 

Marie Seiser, Schauspielerin am Deutschen Theater

Das Buch " Du bist nicht so wie andere Mütter"  von  Angelika Schrobsdorff ist  eine spannende, mitreißende und wahre Geschichte, die mich durch ihr Facettenreichtum, die vielen liebevollen Details und die intensiv beschriebene Lebensgeschichte dieser interessanten, starken und unbändigen Frau in ihren Bann gezogen hat und so zu einem meiner liebsten Bücher geworden ist

Volker Keilholz, Kreisbrandmeister

Volker Keilholz

Quelle: r

Mein Lieblingsbuch heißt "112 Gründe, Feuerwehrmann zu sein" von Martin Meyer-Pyritz. Es ist mein Lieblingsbuch, da der Inhalt das widerspiegelt, was ich in all den Jahren als ehrenamtlicher Feuerwehrmann erlebt habe. Es zeigt deutlich, dass sämtliche Aufgaben nur in der Gemeinschaft erledigt und verarbeitet werden können. Einer für alle , alle für einen!

Frederike Breyer, Pro-City Göttingen

Fredericke Breyer

Quelle: r

Ein Buch, dessen Botschaft wir uns alle viel häufiger bewusst machen sollten, ist für mich Momo von Michael Ende. Auch wenn das Buch  schon älter ist, hat es weiterhin eine große Aktualität für mich.

Dieter Hildebrandt, Vorsitzender Jägerschaft Göttingen

Dieter Hildebrandt

Quelle: r

Ich lese derzeit sehr gern in dem Buch von Armin Nassehi: Die letzte Stunde der Wahrheit. Nassehi ist Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximiliens-Universität in München. 2012 hatte ich einen Vortrag von ihm gehört und wir lernten uns auch persönlich kennen, er war mein Tischnachbar bei dem nachfolgenden Empfang. Er hat mit beeindruckt. Ich habe mir dann Bücher von ihm gekauft und als 2015 der obige Band erschien, habe ich gleich zugegriffen. Beim Literaturherbst sollte es in Göttingen vorgestellt werden, aber es kam leider nicht dazu.  Mir als Leser hilft das Buch die Interessen der Menschen zu verstehen, die für Putin, AfD oder Trump schwärmen. Die Möglichkeit in „alternativen“ Fakten zu denken wurden 2015 im Buch deutlich und 2017 auch explizit. Als Interessenvertreter vieler Menschen, möchte ich auch deren Beweggründe verstehen, auch die Suche nach scheinbar einfachen Lösungen.

 

Thomas Rath, Chef der Polizeiinspektion Göttinger

Thomas Rat

Quelle: r

Einer meiner Favoriten aus den vergangenen Jahren sind "Die Abnormen" von Marcus Sakey. Weil ich in meinem Beruf ja tagtäglich mit Kriminalfällen zu tun haben, lese ich privat am liebsten Science-Fiction und Fantasy-Bücher. "Die Abnormen" sind der erste Teil einer Trilogie, Teil zwei ist "Eine bessere Welt", Teil drei "Mit Feuer geschrieben".

 

Beate Stadler, Chefin Karstadt Göttingen

Beate Stadler

Quelle: r

Eines meiner Lieblingsbücher heißt "ein ganzes halbes Jahr", von  Jojo Moyes. Dieses Buch hat mich im vergangenen Jahr am meisten gefesselt und beeindruck, es ist mitreißend geschrieben und handelt von der außergewöhnlichen Liebesgeschichte zweier ganz besonderer Menschen.

 

 

Andreas Gruber, Manager "Kauf Park" Göttingen

Andreas Gruber

Quelle: r

"Wunder wirken Wunder" von Eckart von Hirschhausen ist ein ausgezeichnet geschrieben und macht sehr viel Spaß zu lesen. Am schönsten finde ich das Hardcover die nicht ganz so vielen Seiten und die nicht ganz so große Schrift. Ein Buch, das man locker in die Hand nehmen kann.

 

 

Hans Georg Näder, Chef Ottobock:

Hans Georg Näder

Quelle: r

Wo immer ich bin, lese ich: FAZ, ET/GT und Handelsblatt, die gehören zum Tag dazu, gern auf Papier, auf Reisen elektronisch. Bücher geben mir Denkanstöße, zuletzt habe ich mich intensiv mit dem digitalen Wandel auseinandergesetzt. Mit solchen Büchern beglücke ich dann mein Umfeld. Gerade lese ich das Werk eines Freundes: Eckart von Hirschhausen. Sein Buch "Wunder wirken Wunder. Wie Medizin und Magie uns heilen" ist zurecht ein Bestseller. Von Hirschhausen setzt sich auf seine einmalig launige Art mit dem auseinander, was landläufig als Schul- und Alternativmedizin bezeichnet wird. Für ihn haben wissenschaftlich belegbare Methoden und der meist schwer nachweisbare Einfluss des (Aber-)Glaubens auf Herz und Seele beide ihre Berechtigung. Sein Punkt: Es zählt, was hilft. Der promovierte Mediziner und passionierte Magier setzt dabei den Menschen in den Mittelpunkt. Ich lerne manches bei der Lektüre und kann immer wieder lachen. Mehr geht nicht.

Jenny Crowder, Veilchen Ladies der BG 74

Jenny Crowder

Quelle: r

 "Carol oder Salz und sein Preis" heißt das Buch, das ich gerade lese. Im vergangenen Jahr habe ich den passenden Film dazu gesehen, der mich total berührt hat, weil er sehr emotional und intensiv war.  Also ich mich, das Werk von Patricia Highsmith genauer zu studieren: Zunächst habe ich das Buch auf Englisch gelesen, dann auf Deutsch, um die Geschichte nochmal zu erleben.

 

Gerald Wucherpfennig, Vorsitzender des HVE Eichsfeld

Gerald Wucherpfenning

Quelle: Pförtner

Mein Lieblingsbuch ist  „Die politische Geschichte des Eichsfeldes“ von Johann Wolf (im Original 1792/93 in zwei Bänden erschienen) weil ich mich sehr für das Eichsfeld interessiere, insbesondere aus heimatkundlicher Sicht. Heimatkunde war schon in der dritten Klasse mein Lieblingsfach. Schuld daran war der Volkschullehrer Bernhard Otto, auch Gründungsvorsitzender des Heimatvereins Goldene Mark, dem ich im Unterricht sehr gern zugehört habe.“

 

  Petra Böning, Leiterin der Stadtbibliothek Duderstadt

Petra Böning

Quelle: r

Meine aktuellen Lieblingsbücher sind „AchtNacht“ von Sebastian Fitzek und „Die Geschichte eines neuen Namens“ von Elena Ferrante. Bücher sind mein Leben, beruflich und auch privat. Ich liebe Thriller. Fitzeks neuestes Werk hat mich mitgerissen und ist zu Recht ein Bestseller. Aber auch Ferrantes Buch hat mich gefesselt. Es ist der zweite Band einer italienischen Saga, in der zwei junge Frauen das Leben in die eigene Hand nehmen. Ich war auch schon vom ersten Teil ‚Meine geniale Freundin‘ begeistert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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