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Erinnerung an NS-Zeit in Südniedersachsen
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Radtour zum Museumstag Erinnerung an NS-Zeit in Südniedersachsen

Initiativen und Gedenkstätten wollen am Internationalen Museumstag, 21. Mai, an die NS-Zeit in Südniedersachsen erinnern. Eine Radtour durch Göttingen führt zu Orten, an denen Zwangsarbeiter beschäftigt waren.

Ziel der Erinnerungs-Radtour: KZ-Gedenkstätte in Moringen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen/Moringen.  Tausende Menschen mussten in Gaststätten, Hotels, kirchlichen Einrichtungen, Kommunen und Kliniken Zwangsarbeit leisten, teilte die Geschichts-Werkstatt Göttingen mit.

Auch ehemalige Lager und Unterkünfte für Zwangsarbeiter sollen bei der knapp dreistündigen Fahrt angesteuert werden. Die KZ-Gedenkstätte Moringen will mit einer Führung durch die Kleinstadt darüber informieren, wie schwierig die Bewältigung der NS-Vergangenheit in dem Ort bei Göttingen war. In Moringen hatten die Nationalsozialisten nacheinander Konzentrationslager für Männer, Frauen und männliche Jugendliche erinnert.

Nach Angaben der Gedenkstätte gab es bis in die 1980er Jahre "große Widerstände", die Geschichte dieser Lager aufzuarbeiten. Treffpunkt für die Radtour zu Stätten der Zwangsarbeit ist um 14 Uhr die Dauerausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit in Südniedersachsen 1939-1945" in den Berufsbildenden Schulen II, Godehardstraße 11, 37073 Göttingen. Die Führung durch Moringen beginnt um 10.30 Uhr an der KZ-Gedenkstätte, Lange Straße 58 in Moringen. epd

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