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Polizei kontrolliert auf der A7
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Schwerlastverkehr Polizei kontrolliert auf der A7

Mit insgesamt 90 Einsatzkräften haben am Donnerstag Polizei, Zoll, Gewerbeaufsicht und Bundesamt für Güterverkehr gemeinsam den Schwerlastverkehr auf der Autobahn 7 kontrolliert. In sechseinhalb Stunden wurden insgesamt 247 Lastwagen überprüft und 154 beanstandet.

Parensen. Mit der großangelegten Verkehrsaktion auf den Parkplätzen Leineholz Ost und West bei Parensen habe man schwerpunktmäßig den gewerblichen Güter- und Personenbeförderungsverkehr im Auge gehabt, so die Mitteilung der Polizeidirektion. Durch steigenden Wettbewerbsdruck würden Sicherheitsrisiken immer häufiger in Kauf genommen.  Während sich der Trend der Unfälle im der Bereich der Göttinger Unfallschwerpunkte auf der A7 seit einiger Zeit positiv entwickelt, sind die Zahlen bei Lkw-Unfällen ansteigend. An 40 Prozent aller Verkehrsunfälle in den vergangenen zwei Jahren auf den Göttinger Autobahnabschnitten waren Lastkraftwagen beteiligt.

Im Mittelpunkt der Überprüfungen am Donnerstag standen die bekannten Hauptunfallursachen: Zu schnell, zu lange und unter Alkohol oder Drogen unterwegs. Bei  den 247 überprüften Lastwagen lag die Beanstandungsquote an diesem Tag bei 62,3 Prozent. Zudem wurden 180 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Bei den Tempomessungen waren 417 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs, 150 Lkw-Fahrer müssen mit einem Buß- oder Verwarngeld, weitere fünf mit einem Fahrverbot rechnen. Sechs Truckern untersagten die Einsatzkräfte die Weiterfahrt aufgrund von Gefahrgutverstößen, mangelhafter Bereifung, schlechter Ladungssicherung oder defekter Bremsanlage.

„Die Ergebnisse der heutigen Kontrolle zeigen, dass wir auch weiterhin die Augen offen halten müssen", erklärte Polizeivizepräsident Bernd Wiesendorf im Anschluss an die Aktion am Donnerstag. Das oberste Ziel bleibe es, Menschenleben zu retten und schwere Personenschäden zu verhindern. Die regelmäßigen Kontrollen sind Ergebnis der A-7-Konferenz, die im Sommer 2015 unter Beteiligung betroffener Kommunen, Behörden und Ministerien stattfand. "Die Maßnahmen zeigen Wirkung. Also werden wir auch weiterhin Kontrollen durchführen, um die Unfallzahlen weiter zu reduzieren,“ kündigte Wiesendorf an.

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