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Ein Ehrenpreis voller Heimatliebe
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39. Burgturnier Göttingen Ein Ehrenpreis voller Heimatliebe

Seit zwölf Jahren gibt es den Preis der südniedersächsischen Wirtschaft, an dem sich 25 Firmen beteiligen. Gründungsvater Horst Waterkamp blickt mit Stolz auf den mit 25.000 Euro dotierten Preis des S-Springens um Weltranglistenpunkte.

Sebastian Koeppel, Gernot Bollerhei, Nils Englund, Hanjo Waterkamp, Horst Waterkamp, Sven Lübbe-Helbig, Steffen Koch und Hans-Otto Büttner (von links) sind langjährige Unterstützer des Preises der südniedersächsischen Wirtschaft.

Quelle: Christoph Mischke

Göttingen. „Aus einer Idee ist eine zentrale Säule der Veranstaltung geworden. Auch gesellschaftlich hat das Event an Bedeutung gewonnen. Für das Turnier ist die Unterstützung durch die Sponsorengemeinschaft Gold wert“, betont Waterkamp. Das Edelmetall spiegelt sich auch auf der Trophäe wider. Seit neun Jahren erhält der Sieger ein Gänseliesel aus Bronze. Auf goldenen Tafeln sind am Sockel die Sieger eingraviert. „So wird es jedes Jahr wertvoller, denn es kommt immer eine neue Tafel hinzu“, sagt Waterkamp. Es ist die zweite Ausführung des Wanderpreises. Die erste hat Denis Lynch 2014 behalten dürfen, weil er den Preis zweimal in Folge gewann.

„Wir unterstützen dieses Turnier sehr gerne, weil wir eine enge Verbundenheit mit der Region haben. Und überdies: Wer könnte Horst Waterkamp schon einen Wunsch abschlagen“, sagt Sebastian Koeppel. Damit spricht der Geschäftsführer von Becker‘s Bester aus, was die Sponsorengemeinschaft eint. Ein Engagement aus Heimatverbundenheit.

Es sei allerdings mehr entstanden, als ein auf Lokalpatriotismus basierendes Netzwerk. „Wir verbringen viel Zeit miteinander. Hier ist zum Beispiel alles viel familiärer als beim Bundesliga-Basketball der BG Göttingen“, führte Steffen Koch, Inhaber Schweitzer Verkaufseinrichtungen, an.

Das Gros des Förderkreises vermisst allerdings ähnlich hochwertige Sport-Events in der Region. „Es ist neben der BG eigentlich das einzige Sport-Highlight. Um Fachkräfte zu rekrutieren ist das hilfreich. Es zeigt, dass wir nicht ganz in der Pampa leben und hier was los ist“, so Köppel.

Wenn die qualifizierten Reiter am Sonntag ab 11.15 Uhr in den Parcours gehen, steigt bei Waterkamp die Anspannung. Vielleicht ist schon nach nur drei Jahren wieder ein neues „Goldliesel“ fällig. Er rechnet Angelica Augustsson Zanotelli sehr gute Chancen aus, das Liesel für immer mit nach Hause nehmen zu dürfen. Doch auch das dürfte für die solvente Gemeinschaft kein unlösbares Problem darstellen. bam

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